Kooperationen und Projekte

Kooperationen und Projekte

AKADEMISCHE KOOPERATIONEN UND PROJEKTE

Das Center for Atlantic and Global Studies ist an diversen nationalen und internationalen Forschungskooperationen und Austauschprogrammen beteiligt. Hier finden Sie eine Auswahl:

  • Erasmus

    Das Centre for Atlantic and Global Studies arbeitet im Rahmen des ERASMUS Programms mit diversen europäischen Universitäten (unter anderem mit Poitiers, Roskilde, Coimbra, Castellón, Madrid) und mit außereuropäischen Universitäten (unter anderem mit der Universidad de Costa Rica, San José/ Costa Rica, der University of Nebraska, Lincoln/ United States, der University of British Columbia, Vancouver and Okanagan/ Canada, der Universidad Nacional Autónoma de México, Mexiko-City/ Mexico; der University Cheikh Anta Diop, Dakar/ Senegal; der University of Ghana; der University of Dar es Salaam/ Tansania; der University of the West Indies, Mona/ Jamaica; der Universidad de Concepción, Concepción/ Chile) zusammen.

    Der Aufbau von Kooperationen mit weiteren Universitäten in Afrika, Lateinamerika (besonders mit Brasilien), in den USA und in Europa wird angestrebt.

    Betreuung: Prof. Dr. Brigitte Reinwald, Prof. Dr. Christine Hatzky

  • Knowledge for Tomorrow- Kooperative Forschungsvorhaben im sub-saharischen Afrika

    Das Projekt „Wissen für Morgen – Kooperative Forschungsvorhaben im subsaharischen Afrika“ ermöglicht Forschungskooperationen zwischen deutschen und afrikanischen Wissenschaftler*innen. Gleichzeitig fördert es hochrangige Geistes- und Sozialwissenschaftler/innen auf dem Weg zur Universitätsprofessur und unterstützt sie beim Aufbau internationaler Kooperationen, akademischer Netzwerke sowie der Ausbildung wiss. Nachwuchses – ein Beitrag zum capacity building an afrikanischen Universitäten.

    Förderung: VolkswagenStiftung
    Projektleiterin: Prof. Dr. Brigitte Reinwald, Afrikanische Geschichte, Historisches Seminar

    Projektbeteiligte: Rahel Kühne-Thies, M.A., Afrikanische Geschichte, Historisches Seminar und Petra Rothenhäuser, Verwaltung, Historisches Seminar

    Die Forschungsvorhaben dieser Förderinitiative umfassen mehrere Bereiche der „Humanities“ – Archäologie, Geschichte, Sprach- und Literaturwissenschaft, Soziologie, Sozial- und Kulturanthropologie, Religionswissenschaft, Migrations- und Stadtforschung. In der ersten Laufzeit von 2013-2016 waren Postdocs aus Äthiopien, Marokko, Kenia, Tansania, Simbabwe, Ghana, Tschad, Nigeria und Südafrika beteiligt. Die zweite Förderrunde fand von 2016-2019 statt. Inzwischen hat die dritte und finale Laufzeit begonnen (2020-2022). Die geförderten Forschungsprojekte fanden große internationale Aufmerksamkeit, nicht nur, weil sie sehr erfolgreich waren, sondern auch, da sie sich hochaktuellen Themen wie der innerafrikanischen Migration in Äthiopien und Djibouti, Anti-Radikalisierungsstrategien im islamistischen Umfeld Kenias, der archäologischen Erforschung der frühen Menschheit in Tansania, der Frage nach Kulturerbe in Simbabwe oder aussterbenden Sprachen in Uganda widmen. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite: https://www.vwfoundation-humanities.uni-hannover.de/

  • CALAS

    Mehrere Mitglieder des CAGS sind zentral am Maria Sibylla Merian International Centre for Advanced Studies in the Humanities and Social Sciences - Center for Advanced Latin American Studies (CALAS) beteiligt. CALAS setzt als internationaler und interdisziplinärer Leuchtturm neue Akzente in der geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschung in Lateinamerika, wird Spitzenforschung fördern und lateinamerikanische und deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dauerhaft vernetzen.

    Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

    Beteiligte:

    Prof. Dr. Christine Hatzky, Lateinamerikanische Geschichte, Historisches Seminar,

    Prof. Dr. Wolfgang Gabbert, Arbeitsbereich Kulturanthropologie und Weltgesellschaft, Institut für Soziologie

    Prof. Dr. Lidia Becker, Romanische Sprachwissenschaft, Romanisches Seminar

    Prof. Dr. Anja Bandau, Romanische Literatur- und Kulturwissenschaft, Romanisches Seminar

    Dr. Thomas Czerner, Lateinamerikanische Geschichte, Historisches Seminar

    Ronja Holstein, M.A. Doktorandin Romanisches Seminar

    Jessica Prenzyna, M.A. Lateinamerikanische Geschichte, Historisches Seminar

     

    Das CALAS mit Sitz in Guadalajara, Mexiko, ist das umfangreichste Forschungsprojekt zu Lateinamerika, das bisher mit Bundesmitteln gefördert wurde. Nach erfolgreicher Evaluation und der Bewilligung von weiteren 12 Mio. € ist das Projekt im Jahr 2019 in seine Hauptphase gestartet und wird bis mindestens  2025 gefördert. Prof. Dr. Christine Hatzky, Sprecherin des Centre for Atlantic and Global Studies (CAGS) der Leibniz Universität Hannover, ist eine der Projektleiter*innen auf deutscher Seite. Das Verbundprojekt als Gesamtes wird von Prof. Dr. Olaf Kaltmeier (Universität Bielefeld) und Prof. Dr. Hans-Jürgen Burchardt, (Universität Kassel) koordiniert. 

    Forschungsschwerpunkt von CALAS ist das Thema: „Mapping Crisis: Perspectives from Latin America“ und untergliedert sich in folgende Projektgruppen:


    1.) Visions of Peace. Transitions between Violence and Peace in Latin America (2019-2021, Projektleitung Prof. Dr. Christine Hatzky sowie Prof. Dr. Díaz Arias, Universidad de Costa Rica)

    2.) Confronting Social Inequality

    3.) Coping with Environmental Crises

    4.) Regional Identities in Multiple Crises

     

     Weitere Informationen sind auf der offiziellen Webseite von CALAS zu finden. 

  • EU-Projekt "ConnecCaribbean"

    ConnecCaribbean/Connected Worlds: The Caribbean, Origin of the Modern World – Vernetzte Welten: Die Karibik, Ursprung der modernen Welt

    Förderung: Europäische Union Horizon/MSCA

    Beteiligte: Prof. Dr. Christine Hatzky, Lateinamerikanische Geschichte, Historisches Seminar, PD Dr. Ulrike Schmieder, Lateinamerikanische Geschichte, Historisches Seminar, Natascha Rempel, M.A., Romanische Literatur- und Kulturwissenschaften, Romanisches Seminar

    Gemeinsam mit PD Dr. Ulrike Schmieder (Historisches Seminar) und Natascha Rempel M.A. (Romanisches Seminar) ist Prof. Dr. Christine Hatzky (Historisches Seminar) als Projektleiterin am internationalen und interdisziplinären Verbundprojekt „ConnecCaribbean“ beteiligt. Das Projekt wird seit 01.01.2019 für vier Jahre mit 1,9 Mio Euro gefördert.

    Der Titel „Connected Worlds: The Caribbean, Origin of the Modern World“ verweist auf die Karibik als zentralen geopolitischen Raum, der innerhalb der atlantischen Welt aber auch darüber hinaus auf vielfältige Weise vernetzt ist. Das Projekt bietet durch vielfältige Aktivitäten und Gastaufenthalte die Möglichkeit internationaler wissenschaftlicher Vernetzung: Beteiligt sind insgesamt 84 Professor*innen und Forscher*innen, die zur Karibik arbeiten und insgesamt 15 verschiedene Universitäten.

    In Europa: Spanien: Agencia Estatal del Consejo Superior de Investigaciones Científicas (CISC), Madrid (Projektkoordination); Universidad Pablo de Olavide, Sevilla; Universidad de Sevilla; Ediciones Doce Calles, Madrid; Deutschland: Leibniz Universität Hannover; Frankreich: IHEAL-Université Sorbonne Nouvelle, Paris; Italien: Università Cattolica del Sacro Cuore, Mailand.

    In Lateinamerika und der Karibik: Dominikanische Republik: Centro de Estudios Caribeño-Pontificia Universidad Católica Madre y Maestra, Santo Domingo; Kuba: Academia de la Historia de Cuba, La Habana; Costa Rica: Centro de Investigaciones Históricas de América Central (CIHAC)-Universidad de Costa Rica, San José; Kolumbien: Universidad del Norte, Barranquilla; Universidad Nacional del Magdalena, Santa Marta;  Puerto Rico: Universidad del Turabo-SUAGM, Gurabo; Chile: Departamento de Literatura, Centro de Estudios Culturales Latinoamericanos (CECLA)-Universidad de Chile, Ñuñoa; Frankreich: Laboratoire Caribéen de Sciences Sociales - Université des Antilles, Martinique.

    Die an ConnecCaribbean beteiligten Forscher*innen untersuchen die Verbindungen zwischen der Karibik, Europa und Lateinamerika. Mit einem interdisziplinären und transregionalen Ansatz behandeln sie Themen, die die atlantische Welt seit 1492 prägten und die Region bis heute als Schnittstelle unterschiedlicher Welten begreifen, charakterisiert durch ethnische Vielfalt in Postemanzipationsgesellschaften und den ihr innewohnenden Rassismus, durch die Auswirkungen imperialer Politik, die auch Kulturen des Widerstands hervorgebracht hat und ganz allgemein durch eine intensive Zirkulation von Wissen und Bildern innerhalb und außerhalb der Region.

    In der Kolonialzeit, als die Karibik von verschiedenen europäischen Mächten beherrscht wurde, war sie zwar geografisch zwar weit von den politischen Machtzentren der Mutterländer entfernt, aber durch den Anbau von Zucker, Kaffee, Kakao oder Indigo dennoch ein zentraler Motor einer neuen, kapitalistischen Wirtschaftsweise deren Reichtümer auf Sklavenarbeit basierte sowie auf Landbesitz und Kapital in Europa und einem lukrativen transatlantischen Handel. In der Karibik sind auch deshalb die Ursprünge unserer modernen Welt zu suchen.

    Europäische Expansion und Kolonialismus standen aber auch am Beginn der Entwicklung neuer Kulturen, Lebensweisen und Identitäten: Europäer trafen auf Indigene und verschleppten im Verlauf der Jahrhunderte Afrikaner und Asiaten in die Region. Entstanden sind daraus eine Vielfalt unterschiedlicher Geschwindigkeiten und eine Vielzahl von Akteuren mit ganz unterschiedlichen Interessen. Diese Diversität prägte die wirtschaftlichen, politischen, sozialen und kulturellen Kontakte zwischen den einzelnen Inseln und mit den kontinentalen Küsten, von den Guyanas bis zur mexikanischen Halbinsel Yucatan und Florida, durch Panamas Landenge bis hin zur Pazifikküste Kolumbiens und Ecuadors. Dabei ist die Karibik bis heute eng mit dem übrigen amerikanischen Kontinent, mit Europa und dem Rest der Welt verbunden.

    Das Centre for Atlantic and Global Studies (CAGS) wird in den nächsten vier Jahren Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler aus Costa Rica, Chile, Kolumbien und der Dominikanischen Republik empfangen, um gemeinsam mit ihnen Ideen und Forschungsansätze zu diskutieren und weitere gemeinsame Forschungsprojekte zu entwickeln.

     

    Den Link zum Projekt finden Sie hier.

    Ein Video mit einer Projektbeschreibung (spanisch) sehen Sie hier.

  • Symposium "Dealing with Violence - Resolving Conflicts in Africa, Latin America and the Caribbean"

    Das Symposium „Dealing with Violence - Resolving Conflicts in Africa, Latin America and the Caribbean“ findet vom 29. September bis zum 1. Oktober 2021 im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover statt.

    Förderung: Volkswagenstiftung
    Antragsteller*innen: Prof. Dr. Brigitte Reinwald, Afrikanische Geschichte, Historisches Seminar, Prof. Dr. Christine Hatzky, Lateinamerikanische Geschichte, Historisches Seminar, Prof. Dr. Wolfgang Gabbert, Kulturanthropologie/Soziologie, Institut für Soziologie

    Der Einsatz von Gewalt als Machtressource, als Mittel zur Eindämmung sozialer Krisen oder zur Austragung binnen- und zwischengesellschaftlicher Konflikte hat in unterschiedlichen Formen auch politische Ordnungen und gesellschaftliche Systeme in Afrika, Lateinamerika und der Karibik durchzogen, und dies nicht erst seit dem Beginn der europäischen Expansion. Die Eroberungen und Kolonisationsprozesse seit dem 15. Jahrhundert haben jedoch in vielfältiger Weise auf Gewaltprozesse und -dynamiken in diesen Weltregionen eingewirkt, sie verstärkt, verstetigt oder überformt bzw. neue in Gang gesetzt. Dies lässt sich anhand von Sklaverei und Sklavenhandel, Bürgerkriegen, Repression in autoritären politischen Systemen, ethnisch oder religiös instrumentalisierter Ausgrenzung, Segregation und Vertreibung, Gruppen- oder geschlechterspezifischen Gewaltformen („femi(ni)cidios“, Homophobie) oder der Ausbreitung des organisierten Verbrechens (etwa Waffen- und Drogenhandel) verdeutlichen. Angesichts dessen waren und sind die Gesellschaften Afrikas, Lateinamerikas und der Karibik bis heute immer wieder dazu herausgefordert, belastbare Strategien zur Einhegung und Beendigung dieser Gewaltprozesse zu entwickeln und eigenständige Konfliktlösungen zur Beilegung und Befriedung von Bürgerkriegen und internen bewaffneten Konflikten herbeizuführen. Unter dieser Prämisse haben sich etwa Wahrheits- und Versöhnungskommissionen und andere Konzepte der „transitional justice“ vielfach als erfolgreich für die soziale Aussöhnung erwiesen. Das gleiche gilt für Mediationsprozesse im religiösen Kontext.

    Gewaltprozesse und die Bewältigung von Konflikten werden in den jeweiligen Fachwissenschaften in unterschiedlicher und divergenter Weise thematisiert und konzipiert. So fokussieren Anthropologie, Soziologie und Geschichtswissenschaft zumeist Fragen von Kontinuität und Transformation und nehmen die sozialen, kulturellen, ökonomischen und politischen Ursprünge in den Blick ebenso wie die Kontexte von Gewaltphänomenen und -dynamiken bzw. Konfliktlösungen. Film- und Medienwissenschaften sowie Literatur- und Kulturwissenschaften hingegen untersuchen etwa kollektive Erinnerungen an Gewalt ebenso wie individuelle Formen des Gedenkens oder des Vergessens („trauma narratives“). Sie arbeiten mit literarischen und filmischen Narrationen sowie Werken der bildenden und darstellenden Kunst, welche – auch in Disziplinen übergreifender Perspektive – Wirkweisen, Ein- und Fortschreibungen von Gewaltprozessen sowie Bewältigungsstrategien vergegenwärtigen und ergründen.

    Die Konferenz „Dealing with Violence – Resolving Conflicts in Africa, Latin America and the Caribbean“ wird Vertreter*innen unterschiedlicher Disziplinen und Weltregionen miteinander ins Gespräch bringen, um den Austausch – insbesondere auch mit und unter Wissenschaftler*innen des Südens - zu fördern. Darüber hinaus wird die Konferenz einen Raum für in der Forschung bisher eher selten eingenommene, vergleichende Perspektiven eröffnen.

    Weitere Informationen und einen Link zur Anmeldung finden Sie hier.

  • DAAD/ISAP-Austauschprogramm mit der Universidad de Costa Rica

    Das ISAP-Austauschprogramm des DAAD hat in den Jahren 2014-2020 den Studierenden- und Dozierendenaustausch zwischen der Leibniz Universität Hannover (LUH) und der Universidad de Costa Rica (UCR) in San José ermöglicht. Aus den Fördergeldern konnten Stipendien, Reisemittel und Personalkosten finanziert werden.

    Förderung: DAAD
    Projektleiterin: Prof. Dr. Christine Hatzky, Historisches Seminar

    Hier haben wir einige Statements der ehemaligen Teilnehmer*innen über das Programm zusammengestellt:

    Stimmen der Studierenden:

    „Die Kennlernprogramme, welche für uns Austauschstudierenden organisiert wurden, waren sehr vielseitig und haben bewirkt, dass man direkt am Anfang Kontakte knüpfen konnte. Die Universität hatte einen wunderschönen Campus, der einen botanischen Schmetterlingsgarten und ein Faultier beherbergte, weswegen man sich dort auch gerne aufhielt.“

    (Student*in der LUH, Teilnahme am Austausch 2018)

     „Ich würde das Programm auf jeden Fall weiterempfehlen, weil es jedem Menschen guttut über den eigenen (deutschen) Tellerrand zu gucken. Dies ist absolut notwendig in unserer globalisierten Welt und ein wichtiger Bestandteil jedes Studiums.“

     (Student*in der LUH, Teilnahme am Austausch 2019)

    „Besonders gut gefallen hat mir, dass ich mich jederzeit von allen Menschen (ob Mitstudierenden oder Dozierenden) ernstgenommen gefühlt habe. Zwar hatte ich einen enorm hohen Arbeitsaufwand, doch ich habe in meiner akademischen Laufbahn selten so viel in einem einzelnen Fach lernen können wie in Costa Rica.“

    (Student*in der LUH, Teilnahme am Austausch 2019)

     „Neben der Tatsache, dass sich meine Spanischkenntnisse deutlich verbessert haben, habe ich auch gelernt Präsentationen auf einem akademischen Niveau zu halten.“

    (Student*in der LUH, Teilnahme am Austausch 2018)

     „Das Programm kann ich nur weiterempfehlen. Die Geschichte Costa Ricas in Costa Rica zu lernen, zu erleben und zu diskutieren, ist eben doch etwas Anderes, als sie in Deutschland darüber zu sprechen.“

    (Student*in der LUH, Teilnahme am Austausch 2019)

    Stimmen der Dozent*innen:

    „Sehr positiv zu Buche schlug, neben der äußerst freundlichen Aufnahme vor Ort, insbesondere das große inhaltliche Interesse sowohl der Studierenden als auch vieler Lehrender an meinem Seminarthema.“

    (Dozent*in der LUH, Teilnahme am Austausch 2019)

    "Der Austausch von Studierenden und Dozent*innen zwischen den Fächern Geschichte, Soziologie und Literatur- und Kulturwissenschaften der UCR und der LUH hat auf unterschiedlichen Ebenen einen transatlantischen - wissenschaftlichen und studentischen - Dialog ermöglicht. Wir konnten uns über Fächerkulturen, Qualitätstandards und -kriterien in der Lehre austauschen und vor allem haben die deutschen Studierenden kennengelernt, wie anspruchsvoll ein sozial- und geisteswissenschaftliches Studium in Lateinamerika ist. Dadurch wurden etliche Abschlussarbeiten angeregt, die sich intensiv mit Geschichte(n), Gesellschaft(en) und Kultur(en) Zentralamerikas auseinandersetzten. Die costaricanischen Studierenden haben einen tiefen Einblick in das deutsche Universitätssystem bekommen und konnten unsere Perspektive auf Lateinamerika im Allgemeinen und auf Zentralamerika und die Karibik im Besonderen kennenlernen. Auf der Ebene der Dozent*innen sind nicht zuletzt durch den persönlichen intellektuellen Austausch, den das ISAP-Programm ermöglichte, etliche große transatlantische und interdisziplinäre Forschungskooperationen (CALAS und ConnecCaribbean) entstanden."

    (Dozent*in der LUH, Teilnahme am Austausch 2015)

    “El Programa ISAP-DAAD es un valioso recurso de intercambio entre universidades alemanas y latinoamericanas y sería interesante darle continuidad con otras universidades alemanas, en el caso de la Universidad de Costa Rica.”

    (Dozent*in der UCR, Teilnahme am Austausch 2019)

    „Die über das ISAP-Programm geknüpften Kontakte haben nicht nur dazu geführt, dass Kolleg*innen der UCR am EU-Projekt ConnecCaribbean beteiligt sind, sondern auch zur Entstehung des BMBF-geförderten Center for Advanced Latin American Studies (CALAS) beigetragen.“

    (Dozent*in der LUH, Teilnahme am Austausch 2015)

    „Der Austausch hat mich persönlich und fachlich stark bereichert und resultierte unter anderem in einem wichtigen Zeitschriftenbeitrag an einer von der UCR herausgegebenen Fachzeitschrift. Darüber hinaus war auch die Herausforderung, ein fremdsprachliches Seminar (auf Spanisch) zu konzipieren und über die Inhalte mit den Studierenden aber auch Kolleginnen und Kolleginnen an der UCR zu diskutieren, eine sehr wertvolle und lehrreiche Erfahrung.“

    (Dozent*in der LUH, Teilnahme am Austausch 2019)

    „Aus dem Austausch ergaben sich zwei Einladungen zu wissenschaftlichen Tagungen, einmal finanziert aus Drittmitteln von an der UCR tätigen Kolleg*innen und einmal von mir mit finanzieller Förderung des DAAD.“

    (Dozent*in der LUH, Teilnahme am Austausch 2015)

    Eine Übersicht über das ISAP-Programm finden Sie hier.

  • Koloniale Spuren in Hannover

    Im Rahmen eines Projektes des Historischen Seminar erarbeiteten Studierende im Jahr 2004 die Website "Koloniale Spuren in Hannover". Die Forschungsarbeiten zeigen die globalen Verflechtungen der lokalen Geschichte auf. Im Zuge der aktuellen Diskussionen um den Umgang mit kolonialem Erbe und mit postkolonialen Strukturen stößt die Website auf ein verstärktes Interesse.
    Das Projekt wird in Kürze, u.a. von Studierenden des Master Atlantic Studies, wieder aufgenommen.


    Die Website finden Sie hier.